Während wir uns langsam ins Warme zurückziehen, beginnt draussen eine entscheidende Zeit für unsere tierischen Nachbarn. Igel suchen ihr Winterlager in einem Blätterhaufen, Eichhörnchen legen letzte Nahrungsverstecke an, Vögel picken die übrigen Beeren von den Sträuchern und Schmetterlings-Puppen überwintern an Pflanzenstängeln hängend. Ein naturnaher Garten hilft ihnen allen, gut durch den Winter zu kommen.
Entdecken Sie drei Ideen für mehr Natur vor Ihrer Haustür – diesen Herbst.
Da sind wir uns einig: Mehr Natur tut allen gut
Naturnahe Grünräume in Dörfern, Städten und Agglomerationen fördern die Biodiversität und steigern gleichzeitig unsere Lebensqualität. 70 % der Bewohnerinnen und Bewohner der Schweiz geben an, dass mehr naturnahe Grünräume ihr Wohnumfeld lebenswerter machen würden.*
Warum mehr Natur vor unserer Haustür?
Der Siedlungsraum birgt ein enormes Potenzial, noch mehr Tieren und Pflanzen Lebensraum zu bieten. Zwei Drittel der Tierarten und fast die Hälfte der einheimischen Wildpflanzen der Schweiz kommen hier vor. Allein die privaten Gärten bedecken mehr als 1 % der Landesfläche – ein Mosaik für die Natur mit einer Gesamtfläche dreimal so gross wie der Schweizerische Nationalpark.
(*Quelle: Repräsentative Bevölkerungsbefragung von gfs-zürich im Februar/März 2026 im Auftrag von Pro Natura)