Erneuerbare Energien

Das Potenzial, vor allem von neuen erneuerbaren Energie ist riesig und deren Ausbau führt zu Arbeitsplätzen und Wertschöpfung in der Schweiz. Mit neuen Grosskraftwerken setzt die Schweiz auf das falsche Pferd und verunmöglicht eine umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung.

 

Das Stromszenario der Umweltverbände – basierend auf einem Szenario des Bundesamtes für Energie – zeigte schon vor einiger Zeit auf, dass eine umweltfreundliche Energiezukunft möglich ist und nahm den Kleinrednern der Erneuerbaren immer wieder den Wind aus den Segeln.

 

Öko-Gelder ohne Öko-Kriterien

Mit der Einführung der kostendeckenden Einspeisevergütung, kurz KEV genannt, werden seit 2009 erneuerbare Energien gefördert. Die Vergabe der Fördergelder ist leider nicht an griffige ökologische Kriterien gebunden. Dadurch werden auch ökologisch und sozial bedenkliche Projekte durch die KEV subventioniert. So wichtig die Förderung von erneuerbaren Kraftwerken auch ist: ein Blankoscheck an Kraftwerksprojekte und eine giesskannenartige und z.T. überrissene Entschädigung fördert ein ineffizientes System und führt zu unnötigen Konflikten mit dem Natur- und Landschaftsschutz.

 

Ja zum Atomausstieg

Pro Natura ist gegen neue Grosskraftwerke und für den definitiven Ausstieg aus der Atomkraft. Atomkraftwerke sind keine Option. Sie sind eine viel zu riskante und teure Ablenkung von den wirklichen Lösungen. Pro Natura bekräftigt diese Haltung mit ihrer Mitgliedschaft bei der Allianz «Atomausstieg».

 

Mehr sauberen Strom für die Steckdose

Ökologische Stromproduktion soll gefördert werden. Leider werden viele Kraftwerke weiterhin ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Natur betrieben. Pro Natura hilft mit, sauberen Strom in die Steckdose zu bringen. Sie gehört zu den Trägerinnen des «Vereins für umweltgerechte Energie», der das Label «naturmade star» vergibt. Damit haben die Konsumenten die Wahl, echten, zertifizierten Ökostrom zu beziehen.