Biberspuren

Nationale Biberkartierung 2022

Die letzte Biber-Volkszählung fand vor 13 Jahren statt, seither ist die Population gewachsen. Darum startet der Bund für den Winter 2021/2022 eine neue Kartierung, bei welcher Freiwillige mitwirken können.

Seit der letzten Biber-Kartierung vor 13 Jahren hat sich viel getan und die Biber-Population in der Schweiz ist gewachsen. Der Bund möchte sich darum schweizweit eine aktuelle Übersicht über den Zustand der Biber-Population verschaffen. Dazu kartierenehrenamtliche Kartiererinnen und Kartierer entlang der Gewässer Biberspuren. Erstmals wird während der nationalen Biberkartierung auch versucht, Fischotter nachzuweisen. Weiter nehmen die Freiwilligen Wasserproben und unterstützen eine Studie zur Wasserqualität bei Biberdämmen.

Nachdem die Freiwilligen im November 2021 ausgebildet wurden, findet die Kartierung von Dezember 2021 bis März 2022 statt. Zu dieser Jahreszeit ernähren sich die grossen Nager hauptsächlich von der Rinde von Weichhölzern wie Weiden und Pappeln. Zudem hat sich die Vegetation zurückgezogen und gibt eine gute Sicht frei. Die frischen Nagespuren an Ästen und gefällten Bäumen sind darum besonders leicht zu finden.

Wir bedanken uns herzlich bei den Freiwilligen für die Mitarbeit und sind gespannt auf die Resultate! Diese werden frühestens im Herbst 2022 vorliegen.

Regionalkoordination

In den Kantonen Aargau und Luzern wird die Kartierung durch das Ökobüro Müller (Markus Müller) und Pro Natura Aargau (Marianne Rutishauser) koordiniert.

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