Etang de la Gruere Matthias Sorg
Jura

Naturschutzgebiet Etang de la Gruère (JU)

Zauber der Farben

Zwischen Himmel und Wald spielt der Etang de la Gruère mit Licht und Schatten. Im Laufe der Tages- und Jahreszeiten stellen sich zauberhafte Stimmungen ein, die den Besucher überwältigen. Mitten im Sommer macht der Geruch der Föhren die Harmonie komplett.

Der Etang de la Gruère ist nicht nur ein wunderbarer Ort, an dem man sich gut erholen kann: Dieses jurassische Juwel beherbergt auch Tier- und Pflanzenarten, die in der Schweiz sehr selten sind. Dank den Pollen, welche im Torf eingeschlossen sind, kann die Geschichte der Landwirtschaft in den Freibergen nachgezeichnet werden. Die regionale Klimageschichte der letzten 12'000 Jahre zeigt auch typische Bewohner der sibirischen Tundra.

Am Boden und am Horizont

Bereits beim Ausgangspunkt Saignelégier erleben Sie die besondere Ambiance der Freiberger Wytweiden. Auf dem Weg zum Etang können Sie sich bei einem Halt im Naturschutzzentrum Les Cerlatez mit den Geheimnissen des Hochmoores vertraut machen und die Moorbewohner kennenlernen. Sonderausstellungen ergänzen das Angebot. Mit den Informationen aus dem Naturschutzzentrum beobachten Sie anschliessend am Moorsee die charakteristischen und seltenen Tier- und Pflanzenarten. Vergessen Sie aber nicht, auch die einmalige Landschaft zu geniessen!

An der alten Mühle von Gruère vorbei, führt Sie der Weg durch den Wald an den Rand des Hochmoores von La Chaux-des-Breuleux. Auch das ist ein Hochmoor von nationaler Bedeutung, es sieht aber ganz anders aus als der Etang de la Gruère. Das Moor darf nicht betreten werden, weil sonst Trittschäden entstehen. Entlang des Moors führt Sie der Weg zum Bahnhof von La Chaux-des-Breuleux.