Biodiversitätsförderflächen

Mit rund 50'000 Pflanzen- und Tierarten weisst die kleine Schweiz eine hohe biologische Vielfalt auf. Die Gebirgsregionen sind bedeutend artenreicher als das Schweizer Mittelland. Doch mindestens 40% der in der Schweiz vorkommenden Tierarten sind gefährdet. Die am meisten gefährdeten Arten leben in mageren Wiesen und Weiden sowie in Auen und Mooren.

 

Die Schweiz hat sich mit der Unterzeichnung der Biodiversitätskonvention verpflichtet bis 2010 den Rückgang bedrohter Tier- und Pflanzenarten im eigenen Land zu stoppen. Qualitativ hochwertige, optimal positionierte und gepflegte Ökoflächen in der Landwirtschaft tragen dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.

 

Biodiversitätsförderflächen

Rund 13% der landwirtschaftlichen Nutzflächen (135'000 ha) sind Biodiversitätsförderflächen BFF. Diese Flächen könnten bei richtiger Pflege und standortgerechter Lage zu einem stabilen Ökosystem beitragen, indem:

 

  • in diesen Flächen die Biodiversität moderat erhöht wird.
  • unter diesen Flächen unser Trinkwasser gereinigt wird.
  • auf diesen Flächen die Bodenfruchtbarkeit erhalten wird.

Die bisherigen Bemühungen der Landwirtschaft reichen nicht aus, um die Biodiversität im Kulturland zu erhalten. Darum setzt sich Pro Natura für eine konsequente Umsetzung der Umweltziele Landwirtschaft ein (Bericht Umweltziele Landwirtschaft UZL).