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«Konsequenter Herdenschutz ist wirksam, aber nicht immer möglich»
Daniel Mettler ist ein Pionier des Herdenschutzes in der Schweiz. Im Interview erklärt er, warum es 2003 zur Gründung einer «Wolfsfeuerwehr» kam, wie der Herdenschutz heute aufgestellt ist und wo es noch Defizite gibt.
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Mutige Pioniere und Vordenkerinnen zeigen, dass sich Engagement lohnt
Natur- und Umweltschutzthemen haben momentan keinen leichten Stand. Doch mutige Pioniere und Vordenkerinnen zeigen uns seit über einem Jahrhundert, wie ökologische Anliegen auch in einem schwierigen Umfeld vorangetrieben werden.
Medienmitteilung |
Wolfsregulierung: Ja, aber nur bei drohendem Schaden
Vor der nächsten Regulierung der geschützten Tierart Wolf rufen die grossen Naturschutzorganisationen die rechtlichen Grundlagen in Erinnerung: Kantonale Zielwerte für die Anzahl Wolfsrudel oder eine Regulierung ohne Schadenbezug sind nicht rechtskonform. Herdenschutz, ein rasches Eingreifen bei auffälligem Verhalten und ein respektvoller Dialog bleiben die Eckpfeiler der Koexistenz.
Medienmitteilung |
Wolfrisse stabil – Herdenschutz bleibt zentral
Die Anzahl gerissener Nutztiere pro Wolf nimmt weiter ab. Obwohl es wohl leicht mehr Wölfe gibt als 2024, haben sie diesen Sommer in den meisten Kantonen gleich viel oder weniger Nutztiere erbeutet als im Vorjahr. Das zeigt: mit verstärktem Herdenschutz und einer gesetzeskonformen Bestandsregulierung ist eine langfristige Koexistenz von Wolf und Nutztierhaltung in der Schweiz möglich.
Medienmitteilung |
Der Bundesrat torpediert das Raumplanungsgesetz
Der Bundesrat will auf dem Verordnungsweg das Bauen ausserhalb der Bauzonen weiter ankurbeln, statt es – wie mit dem revidierten Raumplanungsgesetz (RPG2) angestrebt – zu bremsen. Die Trägerorganisationen der zurückgezogenen Landschaftsinitiative sind besorgt über diese unnötigen Lockerungen. Sie rufen die Kantone auf, bei der Umsetzung des RPG2 zu Landschaft, Biodiversität und baukulturellem Erbe besser Sorge zu tragen.
Medienmitteilung |
Feuchtwälder fördern die Biodiversität und sind widerstandsfähig gegenüber dem Klimawandel
Feuchtwälder spielen eine Schlüsselrolle für die Biodiversität und die Anpassung an den Klimawandel. Ihre Anzahl und Fläche dürften in der Schweiz in den nächsten Jahren zunehmen. Dies ist eine der wichtigsten Schlussfolgerungen der Konferenz «Wiederherstellung von Wäldern – Potenziale und Handlungsbedarf», die am Donnerstag, 20. November 2025, in Ittigen (BE) vom Schweizer Komitee der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) und des Schweizerischen Forstvereins organisiert wurde.
Medienmitteilung |
Schoggitaler in der Geschenkpackung für Freunde, Familie und für einen guten Zweck
Mit dem Schoggitalerkauf helfen Sie mit, lebendige Böden zu erhalten und unterstützen weitere Arbeiten von Pro Natura und dem Schweizer Heimatschutz.
Medienmitteilung |
Was die Bodenstrategie Schweiz auf den Boden bringt
Bis in 25 Jahren will die Schweiz netto keinen zusätzlichen Boden mehr verbrauchen und die Bodenbelastung verringern – so steht es in der Bodenstrategie 2050. Klar ist: Dafür braucht es das Engagement aller Akteure. Wie das aussehen soll, darüber diskutierten Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Behörden an der heutigen Pro Natura Tagung «Lebensgrundlage Boden – Quo vadis Bodenstrategie Schweiz».
Medienmitteilung |
Mitte-Ständeräte nur noch halb so umweltfreundlich wie ihre Nationalrät:innen
Zur Halbzeit der 52. Legislatur zeigt das Umweltrating von BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, SES, VCS und WWF wie umweltfreundlich Schweizer Politiker:innen stimmen. Die ersten Plätze belegen nach wie vor die Parlamentarier:innen der SP und der Grünen. Eine bedenkliche Tendenz zeigt sich bei der Mitte: Während ihre Nationalrät:innen in den letzten zwei Jahren wieder etwas umweltfreundlicher stimmten, fallen ihre Ständeräte weiter ab.
Medienmitteilung |
Kanton, KWO und Verbände einigen sich über grosse Speicherprojekte
Der Kanton Bern, die Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) und Verbände haben sich in einem konstruktiven Dialog auf umfassende zusätzliche Ausgleichsmassnahmen zum Schutz von Biodiversität und Landschaft für die Speicherprojekte der KWO verständigt. Diese Einigung schafft die Voraussetzung für die Speicherausbauvorhaben Trift und Vergrösserung Grimselsee. Für das noch weniger weit fortgeschrittene dritte Projekt, Vergrösserung Oberaarsee, legt sie zudem den Grundstein. Alle Beteiligten blicken zufrieden auf die Ergebnisse dieses Dialogs – eine Pionierleistung – zurück. Die Vereinbarung priorisiert die besonders wichtige Winterstromproduktion bei gleichzeitiger Optimierung von Natur- und Landschaftsschutz.