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Bruno Mansers politisches Erbe in Gefahr
Die vom Bundesrat geplante Abschaffung der Holzdeklarationsplicht stösst auf breiten Widerstand. Heute Morgen wurden dem Bundesrat 12'000 Petitionsunterschriften übergeben. Morgen wird der Ständerat über den Erhalt der Deklarationspflicht entscheiden.
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Grosser Rückhalt für das Referendum zum Jagdgesetz
Es brauchte nicht weniger als drei Runden im Parlament und eine Einigungskonferenz, bis sich National- und Ständerat auf eine Revision des Jagd- und Schutzgesetzes geeinigt hatten. Leider bleibt das Gesetz völlig missraten. Und eine repräsentative Umfrage zeigt: Auch das Volk will dieses JSG nicht.
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Das neue Landschaftskonzept hat noch Luft nach oben
Nach mehr als 20 Jahren wird das Landschaftskonzept Schweiz überarbeitet. Pro Natura unterstützt die Aktualisierung und hat sich aktiv an deren Erarbeitung beteiligt. Die noch bis 15. September zur Vernehmlassung stehende Vorlage ist aber zu wenig verbindlich für Kantone und Gemeinden.
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Naturperle Glaubenberg: eine einmalige Chance
Im Herzen der grössten Moorlandschaft der Schweiz zieht sich die Armee aus einem rund 20 Quadratkilometer grossen Waffenplatz zurück. Am Glaubenbergpass eröffnet sich damit eine riesige Chance, eine faszinierende Naturperle zu schützen und aufzuwerten.
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Hanspeter Guggenbühl: «Wächst die Wirtschaft, schrumpft die Natur»
Er verfolgt die Umweltpolitik seit 40 Jahren und mag deshalb vor den Wahlen nicht allen Umweltversprechen Glauben schenken. Doch der Journalist Hanspeter Guggenbühl ist auch der Meinung, dass die Politik die zentrale Umweltfrage nicht angeht.
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Die Klima- und Biodiversitätskrise muss jetzt angegangen werden!
«Wir sind hier! Wir sind laut! Weil Ihr uns die Zukunft klaut!». So hallt es seit einigen Monaten jeweils an Freitagen durch die Strassen unserer Städte. Kinder und Jugendliche konfrontieren uns mit einer unbequemen Tatsache: Mit unserer heutigen Lebensweise, mit unserem Raubbau an den natürlichen Ressourcen schränken wir die Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten von ihnen und von kommenden Generationen zunehmend ein; in einem Ausmass, das nicht mehr zu verantworten ist.
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Referendum gegen missratenes Jagdgesetz unausweichlich
Nach einem langwierigen und mühsamen Einigungsprozess beschert uns das Parlament eine Revision des Jagdgesetzes, die den Artenschutz in der Schweiz massiv abbaut. So sollen geschützte Tierarten in Zukunft auf Vorrat abgeschossen werden können – einfach weil sie da sind. Das in einer Zeit, in der die Biodiversität bedroht ist wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Gruppe Wolf Schweiz werden deshalb zusammen mit weiteren Organisationen das Referendum gegen dieses missratene Gesetz ergreifen.
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Mehr Unterstützung für Herdenschutz nötig
Heute hat der Bundesrat die revidierte Jagdverordnung auf den 15. Juli 2021 in Kraft gesetzt. Die Naturschutzorganisationen unterstützen alle Massnahmen, die das Zusammenleben von Bergbevölkerung und Wolf sowie die Erhaltung der regionalen Wolfsbestände fördern. Enttäuscht sind Pro Natura, BirdLife Schweiz, Gruppe Wolf Schweiz und WWF Schweiz davon, dass der Bundesrat den Herdenschutz mit nur gerade 0,8 Million Franken zusätzlich unterstützen will.
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Starkes Bekenntnis, aber noch wenig Taten
Ein Schritt, aber erst ein sehr kleiner: So beurteilt die Trägerschaft der Biodiversitätsinitiative den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates in ihrer Vernehmlassungsantwort. Sie fordert umfassendere, wirksamere und rasch umsetzbare Massnahmen zugunsten von Biodiversität, Landschaft und baukulturellem Erbe. Es genügt nicht, wenn der Bundesrat seine bisherige Politik bestätigt. Entscheidend ist, die noch wertvollen Flächen wirksam zu sichern und eine funktionale Ökologische Infrastruktur aufzubauen.
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Per Pachtvertrag zu mehr Artenvielfalt
Mit ihrem neuen Projekt «Biodiversität verpachten» unterstützt Pro Natura Eigentümer von Kulturland, die auf ihrem Grundstück die Artenvielfalt fördern möchten. Die Verpächterinnen und Verpächter erhalten kostenlose Beratung, wie sie gemeinsam mit den Bewirtschaftenden auf ihrem Land für mehr Blumen, Schmetterlinge und Vögel sorgen können.